Beratung für interkulturelle Kommunikation

Torlach (Terence) MacNamee ist Berater für Sprache und interkulturelle Kommunikation. Studierter Sprachwissenschaftler, beschäftigt er sich seit dreissig Jahren mit Fragen der Kultur und der interkulturellen Kommunikation. In seinem Berufsleben hat er mit einer ganzen Reihe von Kulturen zu tun gehabt: Er wurde in Irland geboren, studierte und arbeitete zwanzig Jahre lang in Kanada, und seit siebzehn Jahren wohnt er in der Schweiz. Daher kennt er die europäischen und nordamerikanischen Kulturen; dazu hat er die Kulturen Asiens und Lateinamerikas kennengelernt. Er hat drei Bücher verfasst und ist als freier Journalist tätig. Seine Hauptarbeitssprachen sind Deutsch, Französisch und Englisch.

MacNamee hat zuerst in Dublin und Freiburg im Breisgau studiert und später an der Simon-Fraser-Universität Vancouver in Sprachwissenschaft promoviert. Anschliessend arbeitete er im Bereich der Management-Schulung beim kanadischen Staat (Provinz und Bund). Zurück in Europa war er in der High-Tech-Industrie in der Deutschschweiz tätig, dann bei einem Forschungsinstitut der Universität Genf.

Arbeitet Ihre Firma mit Partnern im Ausland? Ist die Kommunikation manchmal ein Problem? MacNamee kann ihre Mitarbeiter Hinweise über das Erlernen von Sprachen geben, inkl. wichtiger Punkte bei der Benutzung des Englischen oder einer anderen Verkehrssprache. Er bietet Seminare auf dem Gebiet der interkulturellen Kommunikation an. Er ist auch bereit, die Rolle eines Beraters oder Coach in Sachen Kultur zu spielen. Geht es um Kulturen, über die er selber keine Fachkenntnisse hat (man kann ja nicht alle Kulturen kennen bzw. alle Sprachen beherrschen!), greift er auf ein Netzwerk von Spezialisten zurück, mit denen er gegebenenfalls im Team arbeitet.

Über Kulturen und Sprachen

Was ist eigentlich Kultur? Es gibt eine soziologische Definition der Kultur, in drei Teilen:

Wahrnehmungen und Annahmen: wie man die Welt sieht, Dinge, die man voraussetzt ohne weiter daran zu denken.

Werte und Normen: Dinge, die wichtig und wertvoll sind, und die Art und Weise, wie man sich in der Gesellschaft zu verhalten hat.

Artefakte: Künste, aber auch Küche, Architektur, Stadtbild, Bräuche usw.

Für die meisten Menschen geht es nur um den dritten Punkt, wenn sie an Kultur und Kulturen denken: Sie denken an chinesisches Essen, oder an japanische Pagoden, vielleicht an die breiten Strassen in amerikanischen Städten, an den Karneval.

Diese Unterschiede sind offensichtlich, weil sie sichtbar sind und so auffallen.  Aber die wichtigsten Aspekte der Kultur sind die zwei ersteren: Es geht dann um chinesische Wahrnehmungen und Annahmen, um amerikanische Werte und Norme.  Diese gelten für ihre Kulturen, sind gang und gäbe, sind kein Thema, stehen nicht einmal zur Diskussion.  Denn alle Mitglieder dieser Kultur akzeptieren sie, leben sie, leben sie vor, und sind sich deren meistens nicht einmal bewusst.

Innerhalb von Kulturen gibt es auch Gruppen, die zum Teil eine eigene Kultur haben. Das klarste Beispiel bilden soziale Schichten.  In einem Land wie England, wo man eine ausgeprägte Klassengesellschaft immer noch findet, sind die Unterschiede markant. Auch Berufe haben eine eigene Subkultur, wie etwa die der Ingenieure oder Mediziner.

Insbesondere der Sprachwissenschaftler fragt sich: Was ist die Beziehung zwischen Kultur und Sprache? Wir meinen immer, Menschen, die verschiedene Sprachen sprechen, haben verschiedene Kulturen.  Es ist oft so.  Aber nicht unbedingt. Shaw (er war übrigens Ire) sagte: England und Amerika sind zwei Länder, die von einer gemeinsamen Sprache getrennt sind. Was meinte er mit dem Spruch?  Eben, dass die beiden Völker Englisch sprechen, doch verschiedene Kulturen haben.

Trotzdem sind Sprachbarrieren die grössten und bekanntesten Barrieren zwischen verschiedenen Kulturen, etwa zwischen Frankreich und Deutschland. Seit dem 19. Jahrhundert hat man tatsächlich gemeint, jede Sprache mache eine eigene Kultur aus: Ein Volk, das eine bestimmte Sprache spricht, wird vom dieser Sprache tief beeinflusst. Diese Hypothese hat etwas an sich, doch man kann sie nicht hundertprozentig aufrechterhalten.  Man muss sagen, dass es innerhalb von geographisch weit ausgedehnten Sprachen gibt es verschiedene Kulturen, und Sprecher verschiedener Sprachen können die gleiche Kultur haben. Eines ist sicher: Es gibt keine Sprachen, die nicht mit einer oder mehreren Kulturen verbunden sind.  Denn schliesslich werden Sprachen von Menschen gesprochen, und Menschen haben alle eine Kultur.  Es gibt keine kulturfreie Sprachen.

Das bringt uns zum besonderen Fall des Englischen, das jetzt überall in der Welt als allgemeines Verständigungsmittel eingesetzt wird, und zwar zwischen Menschen, die sonst keine gemeinsame Sprache haben.  Löst dieses Vorgehen das Problem der kulturellen Unterschiede?  Wenn alle Englisch reden, werden die Kulturunterschiede einfach verschwinden?  Ganz im Gegenteil: Das Englische, das für einfache, minimale Kommunikationsaufgaben sehr angebracht ist, kann sogar Missverständnisse zwischen nichtenglischsprachigen Gesprächspartnern in anspruchsvolleren Situationen verursachen, vor allem bei Verhandlungen und Geschäftspartnerschaften, wo die Kultur ein wichtiger Faktor ist. Englisch ist nützlich, aber gefährlich.  Englisch kann Illusionen der internationalen Kommunikation kreieren. Denn der Faktor Kultur wird meistens nicht beachtet.

Das bringt uns schliesslich zum Problemkreis des interkulturellen Managements. International managen ist heute eine große Herausforderung, nicht nur für multinationale Firmen, sondern für jede Firma, die eine Filiale, Partner oder Kunden im Ausland hat. Kommunikationsprobleme tauchen hier immer wieder auf, welche sich meistens als Probleme der kulturellen Verständigung erweisen. Eine interkulturelle Analyse und Intervention erleichtert die Kommunikation – und die Geschäfte.

 

Journalismus

Torlach (Terence) MacNamee ist u.a. als freiberuflicher Journalist tätig. Er hat in verschiedenen Sprachen und in verschiedenen Medien veröffentlicht. Beim Schreiben setzt er gerne sein Fachwissen über Sprachen und Kulturen ein.

Hier ein paar Beispiele im Internet:

“Tamilen in der Schweiz”
http://www.swissinfo.ch/ger/gesellschaft/Tamilen_planen_Zukunft_in_der_Schweiz.html?cid=9021126

Übersetzung

Torlach (Terence) MacNamee ist erfahrener Übersetzer auf verschiedenen Gebieten, von der technischen Redaktion bis zum Journalismus. Er übersetzt aus dem Deutschen, Französischen, Italienischen und Rätoromanischen ins Englische. Er hat sich inzwischen auf die kulturell sensible Übersetzung spezialisiert, das heisst, Übersetzungsaufträge, die Kenntnisse nicht nur der Ausgangs- und Zielsprache sondern auch der betreffenden Kultur erfordern. Geschäftstexte bedürfen oft der kulturellen Anpassung, nicht nur der Übersetzung ins Englische. Sonst kommen sie dem Leser als befehlshaberisch, eingebildet, überemotional o.Ä. vor. Diesbezüglich ein wichtiger Punkt: Übersetzungen ins Englische sind oft für Nichtmuttersprachler bestimmt, vor allem in Asien. Dabei ist eine besondere kulturelle Sensibilität angebracht, denn der Übersetzer arbeitet nicht nur mit zwei Sprachen, sondern mit drei Kulturen.

Redaktionelle Arbeit

Torlach (Terence) MacNamee ist ein erfahrener professioneller Redaktor in englischer Sprache, verfügbar als freier Mitarbeiter  für Schreib- und Redaktionsprojekte aller Art. Er schreibt Newsletter, Berichte, Proposals, Artikel, Powerpoint-Präsentationen. Mit ihrem Input kann er auch ein Kommunikationskonzept für Ihre Firma entwerfen. Er ist besonders erfahren in Schreibaufträgen, die einen populärwissenschaftlichen Ansatz benötigen: die Aussage wissenschaftlichen oder technischen Inhalts in einfachem Englisch für den Laien.

MacNamee ist auch bereit, ihre englisch geschriebenen Texte zu korrigieren und/oder zu lektorieren.  In Europa gibt es heutzutage zu viel Englisch, das nicht korrekt bzw. für das Ziel ungeeignet ist, im Web und sogar in veröffentlichter Form.  Es braucht die Mithilfe eines erfahrenen Redaktors, der auch Muttersprachler ist.  MacNamee wird Ihnen helfen, indem er das, was Sie geschrieben haben, korrigiert und verbessert und Sie in Ihrem Englisch-Schreiben bei Bedarf coacht.

Für weitere Information, kontaktieren Sie MacNamee unter

tmacnamee” at “bluewin.ch

 

 

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